Forum Gutes Essen Berlin

Die Berliner Senatsverwaltung hat im September 2015 zur konstituierenden Sitzung des “Forum Gutes Essen Berlin” eingeladen. Gefolgt sind der Einladung rund 30 Verbände und Organisationen. Kurz zuvor hatte Staatssekretärin Sabine Toepfer-Kataw für Berlin den Urban Food Poliy Pact unterschrieben. Die Einberufung des “Forum Gutes Essen” könnte als erste Reaktion auf die damit eingegangene Selbstverpflichtung gesehen werden, geht aber auf jeden Fall auf die dort erhaltenen Anregungen zurück.

Seit der konstituierenden Sitzung hat sich der Rat regelmäßig im Plenum und in thematischen Arbeitsgruppen getroffen. Dort wurde im Oktober 2016 die Deklaration für gutes Essen verabschiedet.  Geplant sind drei Zukunftswerkstätten zu Schwerpunktthemen.

Das Forum Gutes Essen Berlin im Überblick

“Das Forum empfiehlt innovative Wege, wie die miteinander in Konflikt stehenden Ziele von hoher Produktqualität, Umwelt- und Tierschutz, Flächen für Lebensmittelanbau und -verarbeitung, bürgerschaftliche Initiativen, Wohnen und Gewerbe, angemessener Entlohnung von Betrieben, fairen Löhnen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und erschwinglichen Lebensmitteln vereinbar sind.“

Mitglieder: Beim ersten Treffen des “Forum Gutes Essen Berlin” waren Vertreter aus rund 30 Verbänden und Organisationen anwesend – darunter waren Slow Food, die Fördergemeinschaft Ökologische Landwirtschaft, die IHK, der Handelsverband, der Bauernverband und die Cooks Connection. Über Slow Food Berlin und Inkota gibt es personelle Überschneidungen mit dem Ernährungsrat Berlin.

Erfolgsfaktoren: Das “Forum Gutes Essen” ist auf Initiative der Senatsverwaltung entstanden. Hier scheint es Einsicht in die Potenziale und/oder die Notwendigkeit eines solchen Instruments zu geben. | Das Forum lässt seinen Prozess professionell moderieren und begleiten. | Das “Forum Gutes Essen Berlin” holt Akteure aus ganz unterschiedlichen Bereichen an einen Tisch: von Schwergewichten aus Wirtschaft und Verbänden bis zu Foodaktivisten.

Wie ist das Forum Gutes Essen organisiert?

Die Senatsverwaltung sieht sich als Initiator, die einen Rahmen geschaffen hat. Den Rahmen soll das Forum jetzt selbstständig füllen. In seiner Organisationsform ist das Forum eine Nicht-Regierungsorganisation mit engen Verknüpfungen zur Senatsverwaltung. Die Mitglieder sind zum überwiegenden Teil Funktionäre von Verbänden und Institutionen. Die Projektsteuerung hat die Stiftung Zukunft Berlin Stiftung übernommen, Nahhaft funktioniert als wissenschaftlicher Berater.

Es wurde 2016 drei inhaltliche Schwerpunkte definiert: 1. Erzeugung, Verteilung und Vermarktung guter Lebensmittel. 2. Öffentliche Beschaffung und Bildung für gutes Essen. 3. Esskultur und soziale Verantwortung

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